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Anett Münnich

Anett Münnich

Anett Münnich

Seit fast 20 Jahren hat sich die Malerin Anett Münnich dem Aquarell verschrieben.

 

 

An der Wand hinter ihrem Arbeitstisch hängen Bilder mit Impressionen verschiedener Studienreisen, aber auch viele heimatliche und Blumenmotive. In Ihrem Atelier an der südlichen Berliner Stadtgrenze in Mittenwalde finden die Besucher nicht nur großformatige Arbeiten, sondern auch Miniaturen und handgemalte Kunstkarten - jedes ein Original.

Von Mai bis September stellt die Malerin jeweils den 2. Samstag im Monat in einer Gartenausstellung am Atelier Ihre neuesten Arbeiten aus. Die Aquarellmalerei ist eine Maltechnik, bei der der Bildaufbau eine besondere Bedeutung hat. Zum Beispiel ist es wichtig, mit dem Papierweiß Lichtpunkte und Lichtflächen zu erhalten. Einmal übermalte Flächen können nicht oder nur begrenzt wieder aufgehellt werden und wichtige Lichtpunkte im Bild gehen verloren. Eine schichtweise Übermalung ist nur begrenzt möglich, um eine nicht erwünschte Abstumpfung von Farben zu vermeiden. Dafür lassen hochwertige Aquarellfarben wunderbare Farbverläufe und Lasuren zu, die im Bild eine Eigendynamik entwickeln und immer wieder neu in den Bildaufbau integriert werden. Deshalb spricht man dem Aquarell zu, eine der schwierigsten, allerdings auch interessantesten und vielseitigsten Maltechniken zu sein.

 

 "Während man früher eher in hellen Pastellfarben arbeitete, kann man mit den heutigen Künstlerfarben wunderbar kräftige und leuchtende Farbflächen erzeugen." , erklärt die Künstlerin.

  

Das ist es auch, was Anett Münnich besonders fasziniert:

"Meine Vorliebe gilt der Landschaftsmalerei. Das betrifft nicht nur natürliche Landschaften, sondern auch Stadtimpressionen, in denen ich Natur und Baukunst versuche, in ein harmonisches Miteinander zu bringen. Dabei ist mir das Malen vor Ort besonders wichtig. Ich möchte, dass sich meine Erlebnisse und Empfindungen im Bild wiederfinden, so zum Beispiel die Hitze und das Flimmern der heißen Wege im Mittenwalder Scheunenviertel, der leise Wind im Mohnfeld oder meine klammen Finger und die herbstliche Kälte im Hamburger Hafen. Die Verbundenheit mit dem Objekt ist mir wichtig, um das, was ich spüre, auch in das Bild einzubringen. Dabei schaffe ich keine Abbilder, sondern vielmehr eine neue Welt in meinen Farben - in fröhlichen oder auch mystischen, teils zarten, teils kräftigen Farben."

Ihre künstlerische Entwicklung wurde insbesondere durch den österreichischen Aquarelllisten Bernhard Vogel beeinflusst. Seine Seminare bildeten ein wichtiges Fundament für den Weg zu ihrem eigenen Stil.

 

"Sich selbst treu zu bleiben ist wichtig, wenn man seinen unverwechselbaren Malstil finden will", weiß die Künstlerin.

"Allerdings heißt das nicht, aufzuhören, von anderen zu lernen."


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